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**** Ferienhaus Bachstelznest

Vorträge

Aufbauend und anknüpfend an die Erfahrungen des von mir geleiteten Studium Generale Palatinum (1990-1992), Abteilung Volkskunde, unterbreite ich Ihnen folgende Vorträge. Sie sind geeignet für kulturelle Organisationen, Volkshochschulen, Ortsgruppen des historischen Vereins, Festveranstaltungen, Jubiläumsfeiern. Die Themen können nach Wunsch genau

auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden, auch eigene Themenvorgaben sind möglich. Selbstverständlich stehe ich auch zur Lesung der pfälzischen Kinderbücher zur Verfügung.

Nehmen Sie Kontakt mit mir auf!  bachstelz@t-online.de

1. Leben und Wirtschaften am Rhein                                                     Der Rhein als Naturlandschaft prägte das Dasein der Menschen in der Vergan- genheit mehr als heute. Das Leben und Wirtschaften der Fischer, Goldwäscher, Treidler und Holzschiffbauer wird optisch anhand von Lichtbildern und aku- stisch mit Tonbandaufzeichnungen in Erinnerung gerufen.

2. Leben und Wirtschaften in der Vorderpfalz               Landwirtschaftliche Sonderkulturen wie Krapp, Waid, Tabak, Pfefferminze, Hopfen, Weiden prägen das Bild der fruchtbaren Vorderpfalz bis heute. Gleichzeitig waren und sind sie Ausgangstoffe für die gewerblich-industrielle Nutzung durch Färbereien, Tabakspinnereien, Zigarrenfabriken, Bierbrauereien, Korbfabriken etc. Grundzüge der pfälzischen Agrar- und Industriegeschichte werden in diesem Lichtbildervortrag herausgearbeitet.

3. Leben und Wirtschaften an der Haardt                                              Wie die anderen pfälzischen Teillandschaften, so war auch die Hügellandschaft entlang der Haardt durch eine Besonderheit prägend für das Leben und Wirt- schaften der Menschen in Vergangenheit und Gegenwart: der Anbau durch Reben. Der historische Rückblick informiert anhand von Lichtbildern über Küferhandwerk, Weinbau, Weintransport, Weinverkauf und Winzerhaus in der Vergangenheit, gleichzeitig gibt er Einblick in ein wichtiges Stück pfälzische Handwerks- und Zunftgeschichte, denn die "Weinbauern" waren einst Hand- werker und keine Bauern.

4. Leben und Wirtschaften im Pfälzerwald                                             Der Pfälzerwald war ein extremer Lebensraum ganz eigener Prägung und stellte besondere Herausforderungen an die Überlebensstrategien der Menschen. Wanderarbeit und Hausierhandel, Waldprodukten- und Holzwarenhandel, Waldindustrie (Köhler, Harzbrenner etc.) und Holztransport (Flößer) waren die ökonomischen Antworten auf die ewig neue Frage: "Wie verdiene ich mein täglich Brot heute?" Mit Lichtbildern.

5. Die Westricher Kerwe                                                                          Die Kerwe ist das typische Dorffest in Pfälzerwald und Westrich. Lichtbilder begleiten die Schilderung der Kerwebräuche in den Herkunftsorten der Teil- nehmer. Ziel ist es, ein Verständnis über die unterschiedliche Herkunft und Bedeutung der einzelnen Brauchelemente (Kerwebaum, Kerweburschen, Tanz usw.) früher und heute zu vermitteln.

6. Weihnachten in der Pfalz                                                              Wissen Sie, dass Weihnachtsbaum, Nikolaus und Christkind drei "alte Elsässer" sind?. Der Lichtbildervortrag zeigt die Wurzeln unseres noch jungen Weih- nachtsbrauchtums auf und verfolgt ihre Spuren infolge der pfälzischen Auswan- derung in alle Welt.

7. Was isst und trinkt der Pfälzer?                                                        Sind "Weck, Worscht un Woi" die pfälzische Hauptnahrung? Hält dieses Klischee einer Analyse der Nahrungs- und Essgewohnheiten der Pfälzer heute und früher aus? Was bedeutet die Kartoffel-Revolution für die Menschen im 19. Jahrhundert? Solche und ähnliche Fragen werden verbunden mit einer Realprobe der pfälzischen Küche vor Ort.

8. Siedlung, Haus und Hof in der Pfalz                               Unterschiedliche topographische Gegebenheiten und wirtschaftliche Anforde- rungen haben landschaftstypische Haus- und Hofformen in der Pfalz entstehen lassen. Warum hat das Winzerhaus Rundbögen? Wussten Sie, dass die ältesten deutschen, schon vor 1700 erbauten Tabakbauernhäuser in der Pfalz stehen? Der Lichtbildervortrag gibt einen Überblick über Siedlung-, Haus- und Hof- formen unter besonderer Berücksichtigung der Südpfalz. Hierbei gilt den Zier- formen an Fachwerkhäusern besondere Aufmerksamkeit.

9. Die Revolution in Landwirtschaft und Gewerbe infolge der Einwanderung nach dem 30jährigen Krieg                                           Die verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen (Schweizer, Mennoniten, Piemonteser, Flamen, Wallonen, Hugenotten u..a.) kamen nicht mit leeren Händen in die Pfalz. Vielmehr brachten sie uns fortschrittliche Kulturtechniken in Landwirtschaft und Gewerbe und revolutionäre Neuerungen (z.B. Manufak- turen, Tabak, Stallfütterung), die uns selbstverständlich geworden sind.

10. Die Pfalz in Pennsylvania                                                                  Die Anwerbung von siedlungswilligen pfälzischen Kolonisten durch William Penn im 17. Jahrhundert hat noch bis heute sichtbare und erfahrbare Folgen: die "zweite" Pfalz entstand in Amerika im Staat Pennsylvania. Verblüffende volks- kundliche, sprachliche und kulturgeschichtliche Parallelen gilt es in diesem Vor- trag mit Lichtbildern zu entdecken und für die Lücken der pfälzischen Heimat- geschichtsforschung nutzbar zu machen.

11. Schilda liegt in der Pfalz                                                                   Die Schildbürgerstreiche sind ein wanderndes volkstümliches Erzählgut und knüpfen sich auch in der Pfalz an bestimmte Orte. Welche? Das erfahren Sie in dem Vortrag, der zugleich eine Erklärung dieses Phänomens gibt vor dem Hin- tergrund der wirtschaftlichen, sozialen und technischen Entwicklung im 19. Jahr- hundert.

12. Pfälzische Wurstologie                                                           Frankfurter und Wiener kennt jeder und nur bei Saumagen denkt man an die Pfalz. Dabei gibt es viel mehr lokale Wurstspezialitäten, wie z.B. Nußdorfer, Kuhschwänzelcher, Weinwürste und Krebbenetze. In diesem Vortrag wird die Pfalz als Wurstparadies gesehen und von Andudel bis Zwiebelfleisch (literar- isch) durchgekostet. Auf Wunsch der Teilnehmer kann damit auch eine Realprobe in einem Gasthaus verbunden werden.

                                                      

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